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Der Abbau von Schadstoffen im Wasserkreislauf eines Koiteichs, kann nur durch eine ausreichende Bakterienpopulation erfolgen. Die Ansiedelung und Vermehrung nitrifizierender Bakterien, ist im Reaktionsraum Teichwasser nur in unzureichenden Maßen möglich. 

Zum Abbau im Wasser gelöster Schadstoffe kommen am Koiteich Filteranlagen zum Einsatz. Im biologischen Teil der Filteranlage eingebrachte Filtermedien, schaffen durch ihre spezifischen Oberflächen ausreichend Raum zur Ansiedelung der Filterbakterien. Durch die Ansiedelung auf einem Festkörper in der Filteranlage, sind die Zellen vor Ausschwemmung durch hydraulische Belastungen geschützt.

Was sind Filtermedien?

Filtermedien sind Festkörper, die je nach Art und Beschaffenheit unterschiedlich große Oberflächen zur Anlagerung der Mikroorganismen zur Verfügung stellen. In einem Teichfilter können je nach Bauart unterschiedliche Filtermedien zum Einsatz kommen. Form und spezifische Oberfläche der Medien ist individuell.

Japanmatten:
Besiedelungsfläche ca. 200-300 m²/m³, müssen gereinigt werden.

Schwimmbettmedium:
Besiedelungsfläche ca. 700-
800 m²/m³ verschmutzt nicht,
da es immer in Bewegung ist.

Was passiert auf den Filtermedien?

Nach der flächigen Besiedelung der Filtermedien, bildet sich aus lebenden und abgestorben Bakterien sowie weiteren Mikroorganismen eine Schicht, die als Biofilm bezeichnet wird.

Der direkte Kontakt zum umgebenden Teichwasser, ermöglicht den Stoffaustausch mit den Organismen. Substanzen deren Abbau nicht unmittelbar erfolgt, lagern sich zum Teil am Biofilm an und werden nachfolgend umgewandelt. Die großen Adsorptionsflächen eines intakten Biofilms, halten selbst feinste Schwebstoffe zurück.